Atari 400 und 800 Peripheriegeräte 

Atari 800

Inhaltsverzeichnis

Massenspeicher
Atari 410 Program Recorder
Da die Atari-Computer nicht mit handelsüblichen Kassettenrekordern arbeiten können, wurde mit dem Modell 410 ein speziell auf die SIO-Schnittstelle abgestimmtes Gerät entwickelt und anfangs mit den Computern im Paket verkauft. Es bietet – wie alle seine Nachfolger – eine Übertragungsrate von 600 Baud, auf eine 60-Minuten-Kassette passen bis zu 100 kB an Daten. Das 410 verfügt über einen Stereo-Tonkopf, wodurch während des Ladevorgangs beispielsweise Musik oder Anweisungen abgespielt werden können, die Ausgabe erfolgt dabei mangels eingebautem Lautsprecher mittels SIO und POKEY über den Bildschirm. Zur Positionierung des Magnetbands befindet sich ein mechanisches Zählwerk im Laufwerk. Das 410 ist ein SIO-Endglied, muss also in der SIO-Kette als letztes angeschlossen werden. Das Laufwerk wurde 1983 durch das Modell 1010 ersetzt.

Es gibt zwei Versionen des Laufwerks. Die ursprüngliche, 1979 in Nordamerika auf den Markt gebrachte Version verfügt über einen einschiebbaren Tragegriff und ein eingebautes Netzteil, eine Pause-Taste sucht man hier vergeblich. Die zweite Version erschien 1981 auch international, das Design wurde etwas geändert, eine Pause-Taste ist nun vorhanden, das Netzteil ist nun allerdings extern. Bei beiden Modellen ist das SIO-Kabel fest integriert.

Atari 410
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Modell Atari 410
Hersteller Atari, Inc.
Atari-Wong
Produktionszeitraum 1. Version: November 1979 bis ca. Mitte 1981
2. Version: ca. Mitte 1981 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Medium 4-Spur-Kompaktkassette (Musikkassette)
Speicherkapazität 100 kB pro 60 min
Aufzeichnungsmethode magnetisch
Übertragungsrate 600 baud
Tonkopf Stereo
Anschluss Atari SIO (13-polig), Endglied
Abmessungen B×H×T 1. Version:
2. Version: 16,5 × 6,9 × 24 cm
Gewicht 1. Version:
2. Version: 950 g
Neupreis 289 DM (entspricht 2020 ca. € 295)

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Atari 810 Disk Drive
Neben Kassetten kommen auch Disketten zum Einsatz. Dafür gibt es die Diskettenstation 810 (anfänglich von Atari Deutschland als Plattenlaufwerk bezeichnet, als direkte Übersetzung von Disk Drive), welches an die SIO-Schnittstelle angeschlossen wird. Das 810 verwendet 5¼″-Disketten mit einfacher Spurdichte, diese werden mit 720 Sektoren à 128 Bytes (40 Spuren à 18 Sektoren) beschrieben, was einem Speicherplatz von 88 kB pro Diskette gleichkommt. Die Übertragungsrate liegt mit 19200 Baud wesentlich höher als beim Kassettenlaufwerk. Das Laufwerk verfügt über einen eigenen 6507-Prozessor. Vom 810 existieren zwei unterschiedliche Versionen, die man anhand des Laufwerksverschlusses auseinanderhalten kann. Bei den Laufwerken mit MPI-Mechanik gibt es eine große Schutzklappe zum herunterziehen, während Laufwerke mit Tandon-Mechanik über einen Knebelverschluss verfügen. Beim Design des Laufwerks ging man einen sparsamen Weg. Ober- und Unterschale sind zu 100% identisch, die nicht benötigten Ausschnitte auf der Rückseite werden mit einer Kunststoffblende abgeklebt, die Löcher für die Stellfüße auf der Unterseite werden auf der Oberseite durch Plättchen abgedeckt, unter denen sich die Gehäuseschrauben befinden. 1983 erschien mit dem 1050 ein Nachfolgemodell.

Zum Betrieb des Laufwerks ist eine bootfähige Diskette mit DOS (Disk Operating System) nötig. Es können maximal vier Diskettenstationen an einen Atari 8-Bit-Computer angeschlossen werden, die dann im System als D1: bis D4: bezeichnet werden. Die Laufwerkskennung wird mit Hilfe von zwei Schiebeschaltern auf der Geräterückseite eingestellt:
Atari 810
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Modell Atari 810
Hersteller Atari, Inc.
Atari-Wong
Laufwerksmechaniken: MPI, Tandon
Produktionszeitraum Februar 1980 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Medium 5¼″-Diskette
Speicherkapazität 88 kB
Aufzeichnungsmethode magnetisch
Übertragungsrate 19200 baud
Motordrehzahl 288 U/min
Spurdichte 40 Spuren
Anzahl Sektoren pro Spur 18
Sektorengröße 128 Bytes
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 24 × 12 × 30,5 cm
Gewicht 3200 g
Neupreis 1995 DM (entspricht 2020 ca. € 2180)

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Atari 815 Dual Disk Drive
Das im Juni 1980 erschienene Laufwerk 815 verfügt über gleich zwei Laufwerksmechaniken und operiert im DD-Modus zudem mit doppelter Schreibdichte (256 statt 128 Bytes pro Sektor), somit passen ca. 180 kB auf eine Diskettenseite. Auf Grund des mit $1500 doch recht hohen Preises, der daraus resultiert, dass das aufwändige Laufwerk nur in Handarbeit zu fertigen war, und nicht zuletzt auch wegen massiver Qualitätsprobleme wurde das Laufwerk nach Fertigung der 60 auf der Summer CES 1980 vorbestellten Geräte bereits im August 1980 wieder eingestellt. Da am Atari-Computer maximal vier Diskettenstationen unterstützt werden, kommt man so auf maximal acht mögliche Diskettenlaufwerke, die Laufwerkskennungen werden dabei immer paarweise pro Station vergeben (D1:+D2:, D3:+D4:, D5:+D6: und D7:+D8:), die Einstellung wird dabei mittels eines Drehschalters auf der Rückseite vorgenommen. Die mit dem Laufwerk 815 im DD-Modus beschriebenen Disketten können nicht mit dem Laufwerk 810 verarbeitet werden. Systemvoraussetzung ist ein Atari-Computer mit mindestens 16 kB Arbeitsspeicher. Trotz der geringen Stückzahl gibt es zwei unterschiedliche Versionen: Bei den Laufwerken mit MPI-Mechanik gibt es eine große Schutzklappe zum herunterziehen, während Laufwerke mit Tandon-Mechanik über einen Knebelverschluss verfügen.

Die Modellnummern 816 und 817 waren für mögliche weitere Diskettenlaufwerke reserviert, die jedoch nicht entwickelt wurden.

Atari 815
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Modell Atari 815
Hersteller Atari, Inc.
Laufwerksmechaniken: MPI, Tandon
Produktionszeitraum Juni bis August 1980
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Medium 2× 5¼″-Diskette
Speicherkapazität 88 kB (SD-Modus)
180 kB (DD-Modus)
Aufzeichnungsmethode magnetisch, MFM
Übertragungsrate 19200 baud
Motordrehzahl 288 U/min
Spurdichte 40 Spuren
Anzahl Sektoren pro Spur 18
Sektorengröße 128 Bytes (SD-Modus)
256 Bytes (DD-Modus)
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 24 × 24 × 30,5 cm
Gewicht
Neupreis $1500 (entspricht 2020 ca. $4680)

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Ausgabegeräte
Atari 820 40 Column Printer
Der zusammen mit den Computern und dem Kassettenlaufwerk 410 erschienene Nadeldrucker 820 besitzt die Druchmechanik des LRC/Eaton 7000. Anschluss findet er über die SIO-Schnittstelle. Er kann platzsparend auf das Diskettenlaufwerk 810 oder 815 gestellt werden, da beide über die gleiche Grundfläche verfügen. Die Druckmechanik besteht aus einem 7-Nadel-Druckkopf, der über ein textiles Farbband mit Farbe versorgt wird. Es werden Groß- und Kleinbuchstaben unterstützt, die Druckmatrix beträgt 5×7 Punkte. Er verfügt über einen eigenen 6507-Prozessor, eine eigene Firmware auf einem 2 kB-ROM und einen 6532 RAM- und I/O-Chip. Für den Drucker werden spezielle Papierrollen benötigt, einen Blatteinzug gibt es hier nicht. Der 820 erhielt keinen Nachfolger.

Atari 820
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Modell Atari 820
Hersteller Atari, Inc.
Atari-Wong
Atari Taiwan Manufacturing Corporation
Druckermechanik: LRC/Eaton
Produktionszeitraum November 1979 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Nadeldrucker
Druckkopf 7-Nadel-Matrixdruckkopf, Druckmatrix 5×7 Punkte
Zeichen pro Zeile 40
Papier Rollenpapier
Druckgeschwindigkeit 40 Zeichen pro Sekunde
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 24 × 14 × 30,5 cm
Gewicht 4800 g
Neupreis

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Atari 822 Thermal Printer
Der Drucker wurde von Trendcom produziert und basiert auf deren Modell Trendcom 100. Wie der 820 kann der 822 direkt an die SIO-Schnittstelle angeschlossen werden. Für den Druck wird spezielles Thermo-Rollenpapier benötigt, wie man es heute beispielsweise in kleineren Abmessungen von Supermarktkassen oder EC-Terminals kennt. Einen Nachfolger für den 822 gab es nicht – zwar wurden in der XE-Serie zwei Thermodrucker vorgestellt (XTM201/XTC201), jedoch erschienen diese nicht auf dem Markt.

Atari 822
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Modell Atari 822
Hersteller Trendcom
Produktionszeitraum September 1980 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Thermodrucker
Druckkopf Thermodruckkopf, Druckmatrix 5×7 Punkte
Zeichen pro Zeile 40
Papier Thermo-Rollenpapier
Druckgeschwindigkeit 37 Zeichen pro Sekunde
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 19 × 7 × 24,5 cm
Gewicht 2800 g
Neupreis

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Atari 825 80 Column Printer
Der umetikettierte Centronics 737 kann an Atari 800, XL und XE nur mit Hilfe des 850 Interface Module verwendet werden. Der Drucker hat eine Bibliothek von 96 ASCII-Zeichen, die mit einer 7×8-Matrix zu Papier gebracht werden. Er kann sowohl mit Einzelblättern als auch mit Endlospapier arbeiten. 1983 galt der 825 als ausverkauft, weswegen der Nachfolger 1025 auf den Markt gebracht wurde. 1984 wurden bei einer Lagerräumung jedoch noch zahlreiche Geräte gefunden und erneut in den Handel gebracht. In Europa wurde der 825 im April 1985 durch das Modell 1029 abgelöst.

Atari 825
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Modell Atari 825 (Centronics 737)
Hersteller Centronics
Produktionszeitraum September 1980 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Nadeldrucker
Druckkopf Matrixdruckkopf, Druckmatrix 7×8 Punkte
Zeichen pro Zeile 80
Papier Einzelblatt, Endlospapier, Rollenpapier (separater Rollenhalter benötigt)
Druckgeschwindigkeit
Anschluss Parallelschnittstelle, 15-polig (über Atari 850 an Computer)
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

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DFÜ-Geräte
Atari 830 Acoustic Coupler
Für dieses Gerät zur Datenfernübertragung werden die Erweiterung 850, eine geeignete Software (beispielsweise das mitgelieferte Steckmodul TELELINK I) und ein Telefon benötigt, dessen Hörer auf den Akustikkoppler aufgelegt wird. Das FSK-Gerät (FSK = Frequency Shift Keying) ist Bell 103/113-kompatibel. Ein richtiges Internet, wie wir es heute kennen, gab es 1980 noch nicht, aber man konnte sich per Telefonleitung direkt mit anderen Anwendern verbinden oder eine Verbindung zu einer Mailbox oder einem Usenet aufbauen. Das Gerät wurde in Westdeutschland durch die Bundespost nicht zugelassen und durfte daher hierzulande nicht vertrieben werden. Einen Nachfolger für den Akustikkoppler gibt es nicht.

Atari 830
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Modell Atari 830
Hersteller
Produktionszeitraum Juni 1980 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Typ Akustikkoppler
Übertragungsrate 300 baud
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig (über Atari 850 an Computer)
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

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Atari 835 Modem
Eine zwar nicht schnellere, aber gegenüber einem Akustikkoppler wesentliche komfortablere Methode zur Datenfernübertragung ist das Modem 835, das allerdings erst 1983 erschien. Hier muss man im laufenden Betrieb nicht darauf achten, möglichst keine Umgebungsgeräusche zu verursachen, die zu einem Verbindungsabbruch führen können, denn das Modem ist direkt mit der Telefonleitung verbunden, das Telefon wiederum wird dann am Modem eingesteckt. Außerdem ist für den Betrieb des Modems kein Interface Module notwendig, es kann direkt an der SIO-Schnittstelle angeschlossen werden. Mitgeliefert wurde die Treibersoftware TELELINK II auf einem Steckmodul, welches auch die zuletzt gewählten Telefonnummern abspeichert. Bereits 1984 erschien der Nachfolger 1030. Ein weiteres Modem war unter der Modellnummer 837 vorgesehen, wurde aber nicht entwickelt. Leider erhielt auch das 835 keine Zulassung durch die Deutsche Bundespost, weswegen ein Vertrieb in Westdeutschland nicht möglich war.

Atari 835
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Modell Atari 835
Hersteller
Produktionszeitraum Oktober 1983 bis ca. Mitte 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Typ Analogmodem
Übertragungsrate 300 baud
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 24,5 × 5,4 × 16,9 cm
Gewicht
Neupreis

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Systemerweiterungen
Atari 850 Interface Module
Die Schnittstellenerweiterung wird beispielsweise für den Betrieb der Atari-Geräte 825 und 830 benötigt. Sie besitzt vier serielle RS232C-Schnittstellen und eine 15-polige parallele Druckerschnittstelle und findet über die SIO-Schnittstelle Anschluss am Computer. Somit können auch Geräte verwendet werden, die nicht über eine SIO-Schnittstelle verfügen. Das 850 verfügt über einen eigenen 6507-Prozessor und ein eigenes Subsystem in einem 4 kB-ROM. Es gibt zwei Versionen des 850 – die zuerst ausgelieferte im schwarzen Stahlblechgehäuse und die später erschienene Variante im hellen Kunststoffgehäuse.

Atari 850
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Modell Atari 850
Hersteller Atari, Inc.
Atari-Wong
Atari Taiwan Manufacturing Corporation
Produktionszeitraum Juni 1980 bis ca. 1985
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Schnittstellen 4× RS232C (D-Sub, 9-polig)
1× Parallel (D-Sub, 15-polig)
2× Atari SIO (13-polig)
Prozessor MOS 6507
Speicher 256 B Arbeitsspeicher
4 kB Festspeicher
Übertragungsraten in baud 45,5, 50, 56,875, 75, 110, 134,5, 150, 300, 600, 1200, 1800, 2400, 4800, 9600
Abmessungen B×H×T 1. Version:
2. Version: 24,5 × 5,4 × 16,9 cm
Gewicht 1. Version:
2. Version: 670 g
Neupreis

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Eingabegeräte
Atari Light Pen (CX70)
Der Lichtgriffel wird am Controllerport 4 angeschlossen und ermöglicht es, direkt auf dem Bildschirm zu zeichnen, die entsprechende Software vorausgesetzt. Das Gerät arbeitet mit einem kleinen Fotosensor, der die Zeilen abtastet, daher funktioniert es auch nur an 50- und 60 Hz-Röhrenbildschirmen, nicht an 100 Hz-Geräten oder mit Flachbildschirmen. 1984 erschien mit dem schwarzen CX75 ein optisch angepasster Nachfolger.

Atari Light Pen
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Modell Atari CX70
Hersteller
Produktionszeitraum September 1980 bis ca. 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Abtastmethode Fotosensor
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig (an Controllerport 4 bei 400/800 bzw. 2 bei XL/XE)
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

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Atari Numeric Keypad (CX85)
Anfangs hatten Computer noch keinen separaten Ziffernblock. Zur schnellen Erfassung von Zahlen, beispielsweise in Statistiken, Tabellenkalkulationen oder der Buchhaltung, ist dieser jedoch unverzichtbar. Atari brachte zusammen mit der Buchhaltungssoftware The Accountant 1981 daher einen separaten Ziffernblock auf den Markt, der an einem der Controllerports angeschlossen wird. Er benötigt spezielle Treibersoftware, die sich auf der beigelegten Diskette CX8139 befindet. Neben den Ziffern 0–9 und der Punkttaste werden eine Minus-Taste, eine kombinierte Plus- und Entertaste sowie die vier Funktionstasten NO, DELETE, YES und ESCAPE zur Verfügung gestellt.

Atari CX85
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Modell Atari CX85
Hersteller Atari, Inc.
Produktionszeitraum 1981 bis Mai 1983
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Tastenblöcke Ziffernblock (10 Tasten), Funktionstasten (4 Tasten), Addition/Eingabe + Subtraktion (2 Tasten)
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig
Abmessungen B×H×T 17 × 9 × 13 cm
Gewicht 410 g
Neupreis

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Weitere Eingabegeräte
Neben diesen beiden Modellen können alle Eingabegeräte verwendet werden, die zu dieser Zeit bereits für das Video Computer System erhältlich waren – also die Standard Joysticks CX10 und CX40, der Driving Controller CX20 sowie die Paddle Controller CX30, auch die meisten danach erschienenen Eingabegeräte wie Trackballs oder Light Guns sind kompatibel mit den Computersystemen.

Atari Controller
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Sonstiges Zubehör
Kabel
An Kabeln gab es separat zu kaufen:

CX81 SIO-Datenkabel Molex 13-polig auf Molex 13-polig
CX82 Monitorkabel DIN-5 auf Cinch / BNC + Adapter
CX86 Druckerkabel D-Sub 15-polig auf Centronics 36-polig
CX87 Modemkabel D-Sub 9-polig auf D-Sub 25-polig
CX88 Terminalkabel D-Sub 9-polig auf D-Sub 25-polig
CX89 Farbmonitorkabel DIN-5 auf Cinch / BNC + Adapter

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Arbeitsspeichermodule
Für den Atari 800 gab es daneben noch die Arbeitsspeichermodule CX852 (8 kB) und CX853 (16 kB) zu kaufen, beide Module können ohne Gehäuse auch im 400 verwendet werden. Das Modell CX851 mit nur 4 kB Speicher, welches anfangs für den Atari 400 geplant war, wurde nicht veröffentlicht, die Modellnummern CX854 bis CX859 für mögliche später erscheinende Modelle reserviert. Für den Atari 400 gab es 1982 eine Erweiterung zu kaufen, die das System auf 48 kB Arbeitsspeicher erweitert (Atari-Teilenummer C016553).

Atari Arbeitsspeichermodule CX852 und CX853

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Betriebssystem-Module
Auch wenn man davon ausgehen kann, dass ursprünglich mehrere Betriebssysteme für den Atari 800 vorgesehen waren, ist im Endeffekt nur ein solches Betriebssystemmodul erschienen: Das CX801 10K ROM Operating System. Die Modellnummern CX802 bis CX809 waren für mögliche spätere Module reserviert.

Atari CX801 10K ROM Operating System

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Letzte Seitenbearbeitung: 22. März 2020