Willkommen im Atarimuseum 

Wie entstand ATARI? Woher kam die Idee für die Mutter aller Spielkonsolen? Wer entwickelte die ersten Atari-Computer? Warum wären NES und AMIGA beinahe Atari-Produkte geworden, wurden dann aber die schärfsten Konkurrenten? Was steckt hinter der Legende von Alamogordo? Ist E.T. wirklich das schlechteste Videospiel aller Zeiten? Und was wurde aus Atari? Diesen und weiteren Fragen will ich hier nachgehen. Natürlich werden auch die Produkte von Pong bis Jaguar 2 und von 800 bis Falcon 040 selbst näher beleuchtet. Und es wird immer wieder Neues zu entdecken geben. Vorbeischauen lohnt sich also.

Wer auf der Suche nach Foren und Gleichgesinnten ist, dem seien hier noch folgende Links ans Herz gelegt:

Und nun viel Spaß beim Stöbern :-)


 Die letzten drei Neuzugänge

2× 1040STF (1× defekt), 1× SM124, 1× SF314, 1× STM1 (defekt), 1× MEGAFILE 30, 1× Protar ProFile 40DC Festplatte, 1× Profex DL1314 Diskettenlaufwerk + ca. 300 Disketten Software (21. Januar 2018)

130 XE (11. Dezember 2017)

Tempest 2000 PC CD-ROM (11. November 2017)



 Was geschah im Februar?

Atari, Inc. & Kee Games, Inc.
1973
Nolan Bushnell kauft Ted Dabneys Anteile an Atari auf, dieser bleibt Atari jedoch als Angestellter weiter erhalten.

1974
Die Arcadespiele Super Pong und Rebound kommen auf den Markt und die Atari Pacific-Niederlassung wird gegründet – die Gesellschaft soll sich um den Vertrieb von Atari-Produkten auf Hawaii und Guam kümmern.

1975
Die Pinball Division wird gegründet, einer der Mitarbeiter der ersten Stunde ist der als Pinball Designer bekannt gewordene Steve Ritchie.

1976
Ataris Heimversion von Pong kommt unter der Modellnummer C-100 nun in die Läden.

1977
Video Music erhält die FCC-Freigabe.

1978
Zwischen Burlington Industries-Manager Ray Kassar und Warner-Manager Manny Gerard beginnen Verhandlungen über einen möglichen Eintritt Kassars als Manager bei Atari, bei den Verhandlungen sind CEO Bushnell und Präsident Joe Keenan anwesend. Kassar will eigentlich nicht für einen Elektronikkonzern arbeiten und stellt Bedingungen, auf die Warner seiner Meinung nach niemals eingehen würde (darunter eine Gewinnbeteiligung, ein Appartement in San Francisco und ein eigener Chauffeur) – was Warner jedoch tat. Kassar erhält einen Halbjahresvertrag als Präsident der Consumer Products Division. Er hat allerdings bei Atari von Anfang an einen schweren Stand, brachte er doch als Manager einer Textilfirma kaum Technikverständnis mit, zudem sah er Programmierer als beliebig austauschbar an und Frauen eher in Designergarderobe denn als Ingenieure.

1979
Noch vor Fertigstellung der Computer Candy und Colleen verlässt deren Chefentwickler Jay Miner Atari, nachdem er bei Kassar keinen Bonus heraushandeln konnte und sein Vorschlag eines Computers auf Basis des eben erschienenen Prozessors Motorola 68000 abgelehnt wurde. Er geht zum Chiphersteller ZyMOS und gründet später die Firma Hi-Toro, die bald in Amiga umbenannt werden sollte. Bereits bei Atari begonnene Unterlagen zum 68000-Computer, aus dem Jahre später der Commodore Amiga entstehen sollte, nimmt er bei seinem Abschied von Atari mit.

1982
Z800, das Nachfolgeprojekt zum Atari 800, wird in Sweet-16 umgetauft, die spätere Modellnummer soll Atari 1000 lauten. Auf dieser Entscheidung basiert letztendlich die Nummerierung der Peripheriegeräte der späteren XL-Serie. In den USA werden 600 Mitarbeiter entlassen. Das Arcadespiel Space Duel und das VCS-Spiel Haunted House (Modul CX-2654) kommen auf den Markt.

1984
Die erfolglose Spielkonsole 5200 wird samt ihrer Peripherie aus der Produktion genommen, Service und Spieleproduktion werden jedoch aufrecht erhalten. Zwischen Amiga und Atari beginnen erste Verhandlungen über eine Lizenzvereinbarung zu Amigas Projekt Lorraine.


Atari Corporation, Atari Games Corporation und Tengen, Inc.
1985
In Monterey findet ein GEM-Seminar statt, welches von 200 Programmierern besucht wird. Unterdessen wird beim ST die CP/M-Komponente gestrichen und durch GEMDOS ersetzt. Das seit 1980 bestehende Joint-Venture Atari-Wong wird aufgelöst. Der Kauf der Warner-Tochter Atari Taiwan Manufacturing Company (ATMC) durch die Atari Corporation ist nun abgeschlossen, die Produktion aller Geräte wird nun dorthin verlagert. Die erste Ausgabe des Magazins Atari Explorer erscheint. Warner Communications und Namco schließen ein Abkommen über eine Mehrheitsbeteiligung Namcos an der Warner-Tochter Atari Games. Namco standen aus einem Vertrag von 1982 über die Nutzung des Spiels Pac-Man noch Gelder von Atari zu, die Firma erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung von 60 Prozent an Atari Games. Leiter von Atari Games wird Hideyuki Nakajima und die Firma wird zu einer Außenstelle von Namco America umgewandelt.

1989
ST-Chefentwickler Shiraz Shivji verlässt Atari und gründet die Computerfirma Momenta Corporation. Atari strebt einen Prozess gegen Nintendo wegen derer restriktiver Lizenzbedingungen an und das Arcadespiel Hard Drivin' kommt auf den Markt.

1993
Genau acht Jahre nach der Erstausgabe wird das Magazin Atari Explorer mit der Februar-Ausgabe 1993 eingestellt.

1994
Die Tochtergesellschaft Atari France wird aufgelöst.

1996
Bei den Gesprächen zwischen Atari und JT Storage geht es mittlerweile nicht mehr um eine Investition seitens Atari in den angeschlagenen Laufwerkshersteller, sondern um eine Fusion der beiden Firmen. Diese wird am 13. Februar beschlossen, beide Firmenteile sollen jedoch unabhängig voneinander operieren. Atari leiht JT Storage zudem 25 Millionen Dollar.


Nachfolgefirmen
1998 – JTS Corporation
Die Atari-Rechte werden für gerade einmal fünf Millionen Dollar an die HIAC XI, einer hundertprozentigen Tochter des Spielwarenriesen Hasbro, verkauft, dieser hatte bereits neun Jahre zuvor die Überreste von Ataris ehemaligem Konkurrenten Coleco aufgekauft. HIAC wird daraufhin in Atari Interactive, Inc. umbenannt. Jack Tramiel geht nun in den Ruhestand und zieht mit seiner Frau nach Monte Sereno, wo er bis zu seinem Tod am 8. April 2012 lebt.

1999 – JTS Corporation
Nach dem Insolvenzantrag vom 11. Dezember 1998 wird die Firma am 28. Februar nach Chapter 7 des amerikanischen Insolvenzrechts liquidiert.

2003 – Midway Games West
Das Computerspielstudio wird geschlossen, wodurch die Firma nun faktisch inaktiv wird.


Letzte Seitenaktualisierung: 2.2.2018
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