Über das Atarimuseum 

Gleich zu Beginn: Das Atarimuseum ist kein öffentlicher Ort, den man besuchen kann, auch wenn Google das als Museum verzeichnet hat. Naja, jedenfalls noch nicht… wer weiß schon, was die Zukunft bringt. Es ist in erster Linie eine private Sammlung, die in einer Zweizimmerwohnung samt Keller und Dachbden aufbewahrt wird und ab und zu in Teilen auf Ausstellungen zu sehen ist.

Die Idee einer Atari-Webseite kam mir schon als Teenager, als im Wahlfach Datenverarbeitung an der Memminger Wirtschaftsschule 1997 eine schuleigene Homepage erstellt werden sollte (der Ursprung der heutigen Seite www.bbz-mm.de). Nebenbei durfte ich zu dieser Zeit meine eigene kleine Atari-Seite machen. Im Grunde war das eine Ansammlung von dem, was ich selber schon wusste (was nicht allzu viel war) und was das Netz hergab (was zu dieser Zeit auch noch nicht sonderlich viel war, steckte das Internet noch in den Kinderschuhen). Meine Anlaufstellen waren damals die alte atari-computer.de-Webseite, Back'n'Time und Curt Vendels Atari Historical Society. Die Seite war auch nur etwas mehr als ein Jahr online – eben so lange, bis ich von der Schule abging. Damals war die Seite noch im Unterallgäuer Netzwerk Primusnetz (heute @primus) zu finden, leider findet sich darüber kein Webarchiv-Eintrag.

Ende 2002 – ich wohnte nun in Pfaffenhofen an der Roth und holte gerade im Nachbarort Holzheim einen weiteren Atari ST ab – fing ich wieder an, an einer Webseite zu basteln. Nachdem endlich ein – zugegebenermaßen recht sperriger – Domainname gefunden war (www.atari-computermuseum.de), ging die Seite am 17. Februar 2003 erstmals online. 2004 war ich mit einigen Geräten das erste Mal auf einer Ausstellung zu finden (Classic Computing 2004 im badischen Oberhaugstett), 2005 dann auf der Classic Computing im benachbarten Neubulach. 2004 und 2005 wirkte ich auch jeweils auf dem ABBUC-Stand auf dem Vintage Computer Festival Europa in München mit. In der Zeit wurde von mir auch ein Forum betrieben und ich war Moderator auf mehreren, nicht nur Atari-relevanten Webseiten, darunter bei Atari Home und im Magdeburger Quasselforum.

Nach einer Pause 2006 erfolgte im März 2007 ein Relaunch der Webseite, wenig später zog ich in den Neu-Ulmer Stadtteil Offenhausen, wo ich bis heute wohne. 2009 wurde mit atarimuseum.de endlich ein kürzerer Domainname gefunden und ich sicherte mir auch die Domain atarium.de, benannt nach der Rubrik Atarium des 1993 eingestellten ST-Magazins. 2011 erhielt ich eine Mail aus Tübingen, wo zwei Damen die Reste des ehemaligen Atari Selbsthilfe Projekts auflösten. Die Geräte, die ich da mit einem Sprinter abgeholt habe, dienten als Grundstock für die neue Sammlung des Atarimuseums. 2014 war das Atarimuseum erstmals wieder auf einer Ausstellung vertreten (Classic Computing in Schönau im Odenwald), 2015 dann auf der Classic Computing im französischen Thionville, 2017 im Deutschen Technikmuseum in Berlin und 2018 in Degmarn bei Neckarsulm. 2018 wurde auch die Domain atarimuseum.info gesichert.

Vergangene Veranstaltungsteilnahmen:
Hier noch ein Einblick in die Schaltzentrale des Museums:

Atarimuseum
Letzte Bearbeitung: 23. April 2019